Ausbauprojekt mit Mario Botta

Erweiterungsbedarf

Visualisierung Sternwarte Uecht
Visualisierung Sternwarte

Die Sternwarte Uecht genügt in baulicher und technischer Hinsicht den heutigen Anforderungen für universitäre Forschung und Ausbildung nicht mehr. Abgesehen vom ungenügenden Platz für die Beobachtungsinstrumente und Technik fehlen insbesondere auch die erforderlichen Räume, um mit grösseren Studentengruppen vor Ort angewandte Ausbildung zu betreiben. Die heutigen technischen und baulichen Gegebenheiten genügen auch für die hier betriebene Amateurastronomie sowie für die beliebten Führungen mit Schüler- und anderen Besuchergruppen nicht mehr.

Das Observatorium erweitert die Forschungsinfrastruktur der universitären Sternwarte in Zimmerwald und ist ein Out-Reach:

  • Optimale Nutzung, wenn keine Führungen oder Beobachtungen durch Amateure stattfinden
  • Erforschung des Sonnensystems (Asteroiden, Kometen)
  • Suche und Charakterisierung von Raumschrott 
  • Unterstützung von Raummissionen
  • Ausbildung von grösseren Gruppen von Studierenden


Das Vorhaben ist eine einzigartige Chance, die Forschung im Bereich der Astronomie und der Weltraumforschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen:

  • Wissensvermittlung «am Objekt» mit der Kombination von «eigener Beobachtung» und Referaten von Forschenden
  • Didaktisch aufbereitete Information/Forschungsergebnisse für Tagesbesucher (Multimedia)
  • Das Observatorium Zimmerwald ist eine reine Forschungseinrichtung und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich (lässt keine Publikumsführungen zu).

Die Stiftung beabsichtigt aus den obgenannten Gründen, den Observatoriums- und Forschungsstandort Uecht in Zusammenarbeit mit dem Astronomischen Institut der Universität Bern und dem Eigentümer des Sonnenturms, Dr. Thomas Friedli, zu erweitern. Zu diesem Zweck wurde gemeinsam mit dem Schweizer Stararchitekten Mario Botta ein Vorprojekt entwickelt, das sowohl den universitären Bedürfnissen als auch den weiteren Zwecken der Stiftung und des Observatoriums genügt.

Voten zum Projekt

Bedeutung für den Kanton

Von Christoph Neuhaus, Regierungsrat Kanton Bern

«Das ist für mich ein ausserordentlich spannendes, wertvolles Projekt. Erste raumplanerische Abklärungen haben ergeben, dass es die notwendigen Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung erfüllen kann. Die Sternwarte wirkt als Leuchtturm für den Kanton und die Schweiz weit über die Landesgrenzen hinaus.»

Zielsetzung der Stiftung Sternwarte Uecht

Von Andreas M. Blaser, Präsident der Stiftung Sternwarte Uecht

«Aus der Idee zur Erweiterung der Sternwarte Uecht ist mit spontaner Mitwirkung vieler interessierten Partner und Personen ein Projekt entstanden, das Forschung, moderne Technik und Bildung mit bedeutender Architektur verbindet. Die Bauweise soll sich an zukunftsgerichteten, nachhaltigen Konzepten orientieren. Das Projekt soll ein Symbol für Innovation darstellen und ganz im Sinne des Stifters, Dr.h.c. Willy Schärer der Forschung dienen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nachdem die Realisierbarkeit vorabgeklärt ist, will der Stiftungsrat für die Realisierung nun die Trägerschaft erweitern, damit diese möglichst bald in Angriff genommen werden kann. Firmen und Privatpersonen bietet sich die Möglichkeit als Partner mitzuwirken und zum Gelingen des Projektes beizutragen. Alle Partner werden auf der Homepage der Stiftung und im Gebäude publiziert.»

Das Projekt aus Sicht der astronomischen Forschung der Universität Bern

Von Prof. Dr. Thomas Schildknecht, Vize-Präsident der Stiftung Sternwarte Uecht, Astronomisches Institut der Universität Bern

«Das Projekt erweitert die Forschungsinfrastruktur und ist ein Out-Reach. Es bietet die einzigartige Chance die Forschung im Bereich Astronomie und Weltraumforschung einer breiten Öffentlichkeit auf ganz besondere Art zugänglich zu machen. Dies durch Wissensvermittlung «am Objekt» mit der Kombination von «eigener Beobachtung» und Referaten von Forschenden sowie durch didaktisch aufbereitete Informationen und Forschungsergebnisse für Tagesbesucher (Multimedia).»

Das Projekt aus Sicht des Naturparks Gantrisch

Von Hans-Ulrich Mani, Präsident Förderverein Naturpark Gantrisch

«Der Bereich Musse ist einer der fünf deklarierten Erlebniswelten und somit ein Kernangebot des Naturparks Gantrisch. Als Zentrum der Musse-Welt im Naturpark wurde die Sternwarte Uecht definiert. Mit dem im letzten Jahr eröffneten Musse-Weg im Nahbereich der Uecht wurde auch ein entsprechendes Angebot umgesetzt. Mit der Sternwarte Uecht pflegt der Naturpark Gantrisch schon seit dem Naturpark-Start eine enge Zusammenarbeit. Die Sternwarte Uecht wird im Rahmen des Parkprojekts „Sternenlicht“ – zusammen mit den übrigen, öffentlichen Astronomie-Angeboten im Park wie Schulsternwarte Schwarzenburg, Star-Party Gurnigel usw. – in die Park-Aktivitäten eingebunden.

Der von der Stiftung geplante Neubau von Mario Botta wird seitens des Naturparks sehr begrüsst. Mit der Modernisierung der Anlage samt der Schaffung eines Museums im bisherigen Gebäude wird die Attraktivität dieses Erlebnisweltzentrums umfassend gesteigert. Das Projekt entspricht den drei Nachhaltigkeitsgrundsätzen des Parks im Rahmen der Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft / Kultur. Im Bereich Ökologie unterstützt der Neubau die Ziele des Naturparkprojekts „Sternenlicht“. Der Bereich Ökonomie erwartet der Park durch den Zulauf der Interessierten eine noch weiter erhöhte Frequentierung der in dieser Region vorhandenen Naturpark-, Gastronomie- und Produkte-Angebote. Und kulturell wird ein Bauwerk von Mario Botta die neuzeitliche Architektur-Entwicklung im Gebiet des Naturparks weiter sichtbar machen.

Der Naturparks Gantrisch unterstützt die Stiftung und das Bauprojekt Uecht im Rahmen seiner Möglichkeiten primär mit Support bei der Planungs- und Erschliessungsabklärungen, der weiter gesteigerten Einbindung in kombinierte Park-Angebote - samt Nutzung des Zentrums als Parkinformationsstätte - und der Uecht-Werbung via den Park-Medien.»

Erläuterungen zum Vorprojekt von Mario Botta

«Die neue Struktur entsteht als Gegenpol zur bestehenden Sternwarte Uecht und erhebt sich auf der gegenüberliegenden Seite des langgestreckten Geländes, um dadurch die Autonomie des historischen Baus von Willy Schär zu bewahren. Die hier bereits bestehende Geländeerhöhung wird akzentuiert, um eine grosszügige und nach allen Richtungen orientierte Beobachtungsplattform zu gestalten.
Mittig erhebt sich der kleine, blinde Turm, der die neue Beobachtungsstation aufnimmt und gleichzeitig den Haupteingang zum darunterliegenden Musse-Zentrum bildet.
Um den Schacht der freiliegenden Stütze für das Teleskop führt die Wendeltreppe auf der einen Seite zu den Räumlichkeiten im Untergeschoss (-4.20), die sich in vier Bereiche definieren lassen: der Vortragsraum, der Workshop-bereich, eine kleine Bar, Garderoben und Toiletten, und auf der anderen Seite zur Beobachtungsstation, auf eine Höhe von 10 M.ü.M. Ein Aufzug verbindet ebenfalls Erdgeschoss mit der Plattformebene und dem Mussezentrum.
Die unterirdischen Räume erhalten Tageslicht über Oberlichter, die entlang der Aussenmauern angereiht sind. Vier Fluchttreppen liegen jeweils diagonal zwischen den Bereichen. Diese erlauben zusätzliche Zugänge zum neuen öffentlichen Begegnungs- und Forschungszentrum Uecht.»

Weiterführende Informationen

Laden Sie nachfolgend das Pressecomuniqué und die Pressemappe mit hochauflösenden Visualisierungen.

Pressemeldungen

Berner Landbote 11.11.2015

http://www.bernerlandbote.ch/aktuell/politikgesellschaft/artikelseite-politikgesellschaft/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=78493&cHash=d8e7c59406b6206b5a1aeb82893acdbb

SRF 30.10. 1815

http://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/mario-botta-plant-das-neue-observatorium-uecht

Bund 30.10.1559

http://www.derbund.ch/bern/region/Finanzierung-der-Sternwarte-Niedermuhlern-ist-noch-unsicher/story/10729638

BZ 30.10.2007

http://mobile2.bernerzeitung.ch/articles/20424477

Telebärn 31.10.1800

http://www.telebaern.tv/118-show-news/7103-episode-freitag-30-oktober-2015/14648-segment-sternwarte-uecht-bald-schutt-und-asche

SRF Regionaljournal 30.10. 1815

http://m.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/mario-botta-plant-das-neue-observatorium-uecht

Thurgauer Zeitung 30.10. 1703

http://www.thurgauerzeitung.ch/aktuell/panorama/panorama/Botta-plant-Berner-Sternwarte;art253654,4409385

Tagblatt 30.10. 1703

http://www.tagblatt.ch/aktuell/panorama/panorama/Botta-plant-Berner-Sternwarte;art253654,4409385

Blick 30.10. 1800

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/sternwarte-stararchitekt-mario-botta-soll-observatorium-im-berner-umland-bauen-id4310988.html

Thuner Tagblatt 1743

http://www.thunertagblatt.ch/region/bern/Bottas-Sternwarte-kostet-7-Millionen/story/20424477

Berner Oberländer 30.10. 1743

http://www.berneroberlaender.ch/region/bern/finanzierung-des-observatoriums-ist-unsicher/story/20424477

Romandie 30.10. 1708

http://www.romandie.com/news/Larchitecte-Mario-Botta-agrandira-un-observatoire-pres-de-Berne/644209.rom

L'Hebdo 1747

http://www.hebdo.ch/news/politique/larchitecte-mario-botta-agrandira-un-observatoire-pr%C3%A8s-de-berne 

Giornale del Poppolo 30.10. 1806

http://cms.gdp.ch/ats-news/be-presentato-nuovo-osservatorio-progettato-mario-botta-id96965.html

Blick am Abend 30.10. - Valser

https://reader.ringier.ch/BE/20151030/13

Handelszeitung 30.10.

http://www.handelszeitung.ch/lifestyle/botta-will-sternwarte-den-boden-versenken-902862

Luzerner Zeitung 30.10.1705

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/schweiz/schweiz-sda/Botta-plant-Berner-Sternwarte;art46447,619696

Südostschweiz 30.10.

http://www.suedostschweiz.ch/politik/2015-10-30/botta-plant-berner-sternwarte